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Stand: 01.09.2016


Schloss-Open - Internationales Wertheraner Schachfestival

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Schloss-Open - Internationales Wertheraner Schachfestival

News-Archiv

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15.04.18   Werther II beendet die Saison auf Platz 9
Die Mannschaft war noch mit der Hoffnung in den letzten Kampf gegangen, mit einem Unentschieden - der sogar mehr? - das Abstiegsgespenst zu verscheuchen, ging es doch für die Gegner, die lange Zeit Tabellenführer waren, aber nach einer vernichtenden Niederlage in der 8. Runde alle Aufstiegshoffnungen aufgeben mussten, um nichts mehr: Egal ob Sieg oder Niederlage, der dritte Platz der Endtabelle war für dieEnnigerloh-Oelder bereits vorher klar. Als diese dann noch das 3. Brett kamplos hergaben und einen sehr jungen Ersatzspieler brachten,
sah es so aus, als gäbe es noch eine Chance. Leider war dem nicht so und die ambitioniert kämpfenden Ennigerloher konnten am Ende verdient einen hohen Sieg einfahren.
Im Einzelnen: Aus der Eröffnung heraus kam Rüdiger Kraetzer sehr stark unter Druck und konnte die Partie schon nach gut 20 Zügen nicht mehr halten. Kurz danach gab es den einzigen erkämpften Wertheraner Punkt an Brett 8 durch Reinhard Milsmann, der schon am Ende der Eröffnung eine Figur gewinnen konnte und dem noch etwas unerfahrenen Gegner keine Chance ließ. Am 4. Brett hatte Ralf Diele die gegnerischen Figuren im Königsinder bis auf die Grundreihe zurückdrängen können, während sich auf den anderen Brettern die Stellungen zunächst in der Waage hielten. Nach knapp drei Stunden Spielzeit kippte allerdings ein Brett nach dem anderen. Manfred Daub konnte zunächst eine leicht bizarre Drohung des Gegners abwehren, öffnete dann aber seine Königsstellung, wonach der Gegner relativ schnell eindringen und den vollen Punkt kassieren konnte. Inzwischen war auch die Stellung am 4. ins Gegenteil umgeschlagen; vermutlich hatte Ralf Diele seine Bauern zu ungestüm vormarschieren lassen und dem Gegner eine ganze Serie von Abtauschmöglichkeiten geboten - am Ende des Tages ergab sich ein Turmendspiel mit einem Bauern weniger, das auch mit Tricks und Täuschungsversuchen nicht mehr zu halten war. Dann unterlief Routinier Reinhard Geisler ein unerklärlicher falscher Springerzug, der zurückgenommen werden musste. Nach der bekannten Regel "Berührt - geführt" musste jetzt der Springer einen regelkonformen Zug ausführen, der sofort eine Figur einbüßte - Verlust nach nur noch wenigen Zügen. Damit blieben noch die Partien von Malte Prochnow und Mesud Mujanovic. Letzterer hatte seinem Gegner das Läuferpaar überlassen und seine Bauern eher so gestellt, dass sie den eigenen Spielraum einschränkten. Mit etwas Zähigkeit wäre vielleicht noch ein Remis möglich gewesen, aber nachdem der Gegner eine Gabel "Matt oder Figurverlust" präsentieren konnte, ging auch diese Partie schnell zu Ende. Obwohl damit der Kampf bereits entschieden war, ging es am 2. Brett noch munter weiter: Nach frühem Dametausch hatte sich hier eine zähes Ringen um kleinste Positionsvorteile abgespielt, das Malte lange in der Remisbreite halten konnte. Zum Ende hin war er allerdings den taktischen Wendungen seines deutlich DWZ-stärkeren Gegners nicht gewachsen: 2:6 für Ennigerloh-Oelde.
Wenn man bedenkt, dass Werther zu Saisonbeginn den weitaus schwächsten DWZ-Durchschnitt hatte, könnte man den vorletzten Platz sogar noch als Erfolg ansehen, der sicher auch darauf zurückzuführen ist, dass die Stammbesetzung gut zusammengehalten hat und nur wenig Ersatzgestellungen nötig waren. Die individuelle Statistik zeigt, dass nur Brett 1 und 3 und Ersatzspieler Volker Meise in der Lage waren, DWZ-Gewinne zu erzielen. Mehr als 50% erreichten nur Michael Henkemeier (4/7 - abzüglich der kampflosen Partien) und Volker Meise (2/3).
Über den Abstieg der Mannschaft ist allerdings das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen, da sich ein Relegationsspiel gegen den 9. der Parallelstaffel, Brackwede 2, ergigt, wenn sich der Lippstädter SV in der NRW-Klasse halten kann, was derzeit keineswegs sicher ist (Kampf am 29.04. in Plettenberg).
Mehr unter: http://http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2151/
hm

21.03.18   SK Werther I - Herforder SV Königsspringer I 2:6
Keine gute Reklame für unseren Verein: Leider erscheint (un)passend zum Schloß-Open nun dieser Bericht ganz oben auf der Homepage, in dem nichts schöngeredet werden kann. Die Erste hat gegen einen guten, aber auch nicht überragenden Gegner Glück gehabt, nur 2:6 verloren zu haben.

Wiederum mußten zwei Stammspieler ersetzt werden; dankenswerterweise stellten sich Manfred und Ralf aus der Zweiten zur Verfügung. Letzterer tat leider in annähernd ausgeglichener Stellung einen Mißgriff und stellte früh einen Turm ein. Markus konnte nicht systemgemäß im Zentrum kontern, sodass die Bauernwalze des Weißen einfach immer weiter rollte und den Weg bereitete für einen unparierbaren Mattangriff.

Und so ging es weiter: Ekki übersah eine relativ einfache taktische Wendung, verlor einiges an Material und lag schließlich im Endspiel aussichtslos mit zwei Bauern hinten. Jonas spielte zwar eigentlich ganz gut mit, aber auch hier entschied ein Einschlag des Herforders, der zum Figurengewinn führte.

Noch zwei weitere Partien gingen dann den Bach runter, wobei hier die Wertheraner zumindest mitgespielt hatten. Manfred erzielte aus der Eröffnung heraus die bessere Stellung, ließ dann jedoch unnötig Gegenspiel zu, dem er dann auch zum Opfer fiel. Mario gab lieber einen Bauern, als passiv herumzustehen, was auch zunächst ganz gut aussah. Irgendwann versiegte dann jedoch die Kompensation, und das Turmendspiel mit dem Bauern weniger war leider einfach verloren.

Die beiden Gewinnpartien kamen auf völlig unterschiedliche Weise zustande: Während Jan eine durch und durch starke Partie spielte, viel sah, die Schwächen der schwarzen Stellung eiskalt ausnutzte und das Endspiel Dame plus Bauern gegen Turm und Läufer plus Bauern souverän gewann, ließ Karl sich nach und nach zusammenschieben. Um das Blatt irgendwie in eine andere Richtung zu wenden, opferte er eine Qualität und bekam dafür einen Läufer und den gefährlichen Freibauern des Herforders. Trotzdem blieb die Stellung mies. Kurz nach der Zeitkontrolle versuchte er einen billigen Trick, auf den sein Gegner überraschenderweise hereinfiel und eine ganze Figur verlor.

Zum Saisonausklang geht es gegen Lieme 2, die anscheinend theoretisch noch absteigen können und deshalb motiviert zu Werke gehen werden.
Werther hingegen kann schon einmal für die nächste, hoffentlich bessere Saison planen.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/runde/8/
Karl

26.02.18   LSV/Turm Lippstadt II - SK Werther I 3:5
Endlich mal wieder ein Sieg! Nach drei Kämpfen ohne Mannschaftserfolg zeigte die Erste, dass sie noch Ambitionen auf Bronze in der Liga hat.

Karl hatte seinen Gegner insgesamt ganz gut im Griff und konnte mit einer netten kleinen Kombination die Königsstellung des Schwarzen erstürmen. Am Brett eins kam Jonas mit der Eröffungsvariante nicht so richtig zurecht, bog die Partie aber rechtzeitig in Richtung Remisendspiel ab. Leider warf Hacker, der wie immer bereitwillig Ersatz spielte, seine überlegene Stellung mit einem Zug weg und mußte den zwischenzeitlichen Ausgleich hinnehmen.

Marius fand in einem deutlich besseren Endspiel mit gleichfarbigen Läufern keinen Plan und nahm schnell Remis an. Den so vergebenen halben Punkt erhielt Werther an Brett zwei postwendend zurück: Statt entscheidend den starken Königsangriff zu verstärken, gab Markos Gegenüber glücklicherweise Dauerschach.

Wie immer spannend war es bei Ekki. Die Verwertung eines Mehrbauern im Schwerfigurenendspiel war schwierig (und vielleicht sogar unmöglich), aber bei den Versuchen, es doch irgendwie hinzukriegen, riskierte er wieder einmal die Nerven seiner Kollegen. Schließlich endete das Ganze dann doch (zum Glück) im Dauerschach.

Beim Stand von 3:3 kam es auf Jan und Mario an. Ersterer hatte seinem jungen Gegner eine Qualität abgeluchst; dieser rechnete wohl damit, dass der Wertheraner über die Zeit gehen würde, denn wer an einem Zug eine Stunde überlegt, der schafft doch wohl nicht 40 in zwei Stunden...? Mit etwas mehr Erfahrung hätte er natürlich gewußt, dass dies Jans Markenzeichen ist. Überrascht von dieser Wendung vergaß er das Aufgeben und ließ sich das Endspiel bis zum Ende zeigen.
Bei Marios Partie spielte die Zeit eine noch größere Rolle: Als sich abzeichnete, dass ein Unentschieden wahrscheinlich den Mannschaftssieg bedeuten würde, zog Mario in seiner optisch überlegenen Stellung einfach nur noch mal dahin, mal dorthin und wartete ab, was dem Gegner so einfiel. Das war lange nicht viel, denn die schwarze Stellung war zwar fest, aber nur sehr schwer aktiv nach vorne zu spielen. Irgendwann nach der Zeitkontrolle fasste sich der Lippstädter dann ein Herz und zog einen Bauern im Zentrum auf. Mario reagierte darauf zwar schachlich nicht optimal, bewies aber seine größeres praktisches Verständnis, indem er daruf achtete, immer ein paar Minuten mehr auf der Uhr zu haben. Als es dann hektisch wurde, hatte unser Mann noch drei gegen eine Minute und konnte sich somit den einen oder anderen Figureneinsteller leisten. Mit nur noch fünf Sekunden auf der Uhr verlor der Spieler der Gastgeber einen Turm und ließ die Zeit ablaufen.

Das 5:3 bedeutet, dass die Erste nicht absteigt und nun sorgenfrei zusehen kann, diese murkelige Saison wenigstens noch ordentlich zu beschließen. Nächstes Mal kommen die Herforder nach Häger, die in dieser Runde mit einer Niederlage gegen zweihochsechs wahrscheinlich ihre Aufstiegschancen verdaddelt haben.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/runde/7/
Karl

13.02.18   Knapper Sieg im Viererpokalfinale
In der diesjährigen Viererpokalsaison sind genau wie im letzten Jahr beide Finalisten ins Finale förmlich durchmarschiert, da alle vorherigen Begegnungen kampflos ausgegangen sind. Wenn das mal immer so einfach wäre...

Jedoch war der Finalkampf gegen Halle dafür umso härter umkämpft. Für die passende Stimmung sorgte die lokale Holzschuhtanzgruppe mit Live-Musik im Nebenraum. Da jedoch die Holzschuhe lange Zeit ungenutzt blieben, verwandelte sich die Haller Remise nicht in den befürchteten Hexenkessel, sondern es ging doch eher gemütlich zur Sache. Vielleicht auch von der melodischen Akkordeonmusik beeinflusst, ging die erste Partie friedlich aus. Nachdem Volkers starker Gegner am dritten Brett ein doppeltes Bauernopfer abgelehnt hatte um nicht in einen Angriff zu geraten, einigte man sich in ausgeglichener Stellung auf ein Remis.
Andreas an Brett vier ließ dem Gegner bei der Annahme des Gambits in der Eröffnung keine Wahl. Die Kompensation verflüchtigte sich jedoch im Laufe der Partie und so musste Andreas trotz taktischem Kampf die Waffen strecken, als weiteres Material verloren ging.
In der Zwischenzeit hatte Jan aber an Brett eins nach einer Ungenauigkeit seines Gegners in der Eröffnung den gegnerischen König im Zentrum halten können. Kurze Zeit später schlug der Angriff durch mit Matt oder Damenverlust. Sein Gegner entschied sich für die dritte Option und gab auf.
Beim Stand von 1,5 zu 1,5 galt es für Ekki mit einem Remis an Brett zwei den Sieg nach Berliner Wertung zu sichern. Das optisch schlechtere Springerendspiel bot seinem Gegner jedoch viele Möglichkeiten für Gewinnversuche, aber letztendlich wurde wohl die Remisbreite nie überschritten und Ekki tauschte Bauer um Bauer in die Punkteteilung.

Mit diesem 2:2 können wir gut zufrieden sein, da wir nominell gegen stark besetzte Haller nicht als Favorit galten. Dass das Unentschieden durch die Berliner Wertung noch zum Weiterkommen auf zur NRW-Ebene reicht ist natürlich noch ein schöner Abschluss.
JH

05.02.18   SK Werther I - Brackweder SK I 4:4
Am sechsten Spieltag traf die Erste im Mittelfeldduell auf Brackwede. Es entwickelte sich ein intensiver Kampf, der von teils krassen Fehlern der Kombattanten gekennzeichnet war.

Als erstes konnte Karl von einem Versehen seines Gegners profitieren, der in dem Glauben, zwei Türme für seine Dame zu bekommen, diese mutig opferte, nur um zwei Züge später feststellen zu müssen, dass durch eine Fesselung das Ganze vorne und hinten nicht aufging. Die Aufgabe erfolgte prompt.
Lange geschah nichts entscheidendes, bis plötzlich Marius in verworrender Stellung eine Figur einstellte und ebenfalls sofort das Handtuch warf. Auch Jans Gegner vorlor durch eine Fehlkalkulation einen Läufer, wollte aber seine Niederlage nicht sofort eingestehen und spielte solange weiter, bis ein Endspiel mit einem Turm weniger auf dem Brett stand.
Die erste Partie, die nicht aufgrund eines simplen Einstellers entschieden wurde, verlor Mario. Er hatte nach guter Eröffnung voreilig die Stellung aufzureißen versucht, sich aber nur schlecht stehende Figuren eingehandelt. Nach einem mißlungenen Befreiungsversuch stand er auf verlorenem Posten und mußte das zwischenzeitliche 2:2 zulassen.
Während Ekki schon im frühen Mittelspiel auf Abwege geraten war, versuchte Markus, ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und einem Mehrbauern zu gewinnen. Marko stand im Turmendspiel sehr viel besser, und Jonas hatte als Ausgleich für seine unsichere Königsstellung eine Mehrqualität. Optimisten rechneten mit einem knappen Sieg.
Als Ekki tatsächlich schließlich das Handtuch werfen mußte und Markus erwartungsgemäß nicht über ein Remis hinausgekommen war, oblag es den beiden Spitzenspielern, das Ruder noch herumzureißen. Marko führte seine Partie mit sicherer Hand zum Sieg, und so entschied die Jonas' Partie über den Ausgang des gesamten Mannschaftskampfes. Der Brackweder Pollmüller erwies sich zunächst als sehr nervenstark, stellte mit wenigen Minuten auf der Uhr immer wieder neue Drohungen auf und wurde damit belohnt, dass unser Brett eins zunächst die Qualität zurückgab und dann noch eine Figur einstellte. Das Material war allerdings bereits ebenso stark reduziert wie die Bedenkzeit des Brackweders, sodass dieser sich für den Spatz in der Hand entschied und das eigentlich wohl gewonnene Endspiel remis gab.

Beim Blick auf die Tabelle fallen drei Dinge auf:

1. Die beiden Topfavoriten sind enteilt.

2. Dass jede Mannschaft in der Liga jeder anderen gefährlich werden kann, sieht man daran, dass der bisher punktlose Tabellenletzte Lemgo den sich im Aufstiegsrennen befindlichen verlustpunktfreien Herfordern einen Mannschaftspunkt abgeknöpft hat.

3. Zwischen dem dritten Tabellenplatz (Werther!) und dem achten, also dem letzten Nichtabstiegsplatz, liegt genau EIN Mannschaftspunkt. Das bedeutet, dass es am besten gleich am nächsten Spieltag gegen die Zweite von Lippstadt gelingen sollte, einen kleinen Puffer zur Abstiegszone zu erspielen.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/tabelle/
Karl

21.01.18   Der weiteste Weg lohnt...
um in Werther die Punkte abzuholen. Die Gäste von der Schachgemeinschaft Lippe Süd wurden für ihre weite Anreise reichlich belohnt: 7,5 von 8 möglichen Punkten nahmen sie am Ende mit!
Werthers II. ging durch einen krankheitsbedingten Ausfall des 2. Bretts leicht ersatzgeschwächt in die Partie und musste gegen die vollzählig antretenden Lipper recht schnell erkennen, dass heute wenig zu holen sein würde. In der ersten Phase waren auf Wertheraner Seite einige Stellungen zu sehen, die strategisch einen guten Eindruck machten (Majoritäten auf dem Damenflügel, Raumvorteile etc.), aber andererseits auch bereits wenig erfreulich Bauernstrukturen, Druckstellungen der Gegner usw.
Bis auf das Spitzenbrett, an dem Rüdiger Kraetzer einen Angriff auf die Königsstellung abwehren und nach Damentausch verdient in ein Remis gehen konnte, kippten - mehr oder weniger schnell - alle Partien. Die ungünstig stehenden gingen konsequent verloren, aber auch die leicht besser stehenden gingen Zug um Zug verloren.

Damit ist die zweite wieder mitten im Abstiegskampf, auch wenn der derzeit 7. Platz noch erträglich aussieht. Das Restprogramm sieht noch Kämpfe gegen die beiden aktuellen Spitzenmannschaften und den Fünftplatzierten vor - die Chancen auf Punktgewinne sind da sicher nicht allzu groß, aber die Mannschaften am Tabellenende müssen ja noch zum Überholen ansetzen und dabei harte Nüsse knacken - dass das gelingt ist noch keineswegs ausgemacht.
Mehr unter: http://http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2151/tabelle/
hm

16.01.18   SV Soest I - SK Werther I 5:3
Im letzten Jahr war es besser: Da hatte die Erste in Soest noch ein 8:0-Schützenfest veranstaltet. Davon konnte man am fünften Spieltag der Regionalliga leider nichts mehr spüren.

Marko willigte nach solider Eröffnung in ein frühes Remis ein, als er den Generalabtausch nicht vermeiden konnte. Ekki hatte frühzeitg komplett den Faden verloren und stand ohne Kompensation für seine beiden geopferten Bauern da. Er zog die Partie noch eine Weile hin, konnte aber am Ergebnis nichts mehr drehen.

Ganz untypisch konnte Jonas keine Attacke herbeizaubern, sondern manövrierte in einer eher geschlossenen Stellung. Beim Versuch, aus nichts etwas zu machen, verdribbelte er sich und kam unter die Räder. In Karls Partie wechselte das Schlachtenglück hin und her, bis am Ende ein Remisendspiel auf dem Tisch stand.

Einzig Marius konnte einen vollen Punkt einfahren, zugegeben erst nach gutem Zureden des Mannschaftsführers, der etwaige Remisavancen strikt untersagte. Die bessere Position im Mittelspiel zahlte sich bald in Form eines Materialgewinns aus, der letztlich zum Sieg führte. Mario hatte eigentlich auch ganz gut gespielt, bis er im vierzigsten Zug einen Turm einstellte und sofort aufgab. Angesichts der beiden noch verbliebenen Endspiele von Markus und Ersatzmann Malte, die auch nicht mehr als unentschieden werden konnten, war der Kampf damit verloren. Markus konnte sich damit eher noch glücklich schätzen, denn zuvor hatte er ziemlich lange hintendrin gestanden. Malte hingegen besaß über eine längere Phase hinweg die bessere Stellung, ließ jedoch den entscheidenden Schlag aus.

Diese Saison ist verkorkst. Nun muß man aufpassen, dass nicht etwa noch das Abstiegsgespenst sein unheimliches Haupt erhebt, zum Beispel, wenn das Spiel am 4.2. gegen Brackwede wie im letzten Jahr verloren geht.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/runde/5/
Karl

17.12.17   Gütersloh schlägt alle
In dieser Saison hat Werther wohl gegen die Gütersloher nichts zu melden; ging am vorletzten Sonntag schon der Kampf der ersten Mannschaften unerfeulich für Werther aus, so lief es am heutigen Sonntag im Kampf der beiden zweiten Mannschaften ähnlich.
Dabei ging es gar nicht mal schlecht los. Nach ca. zwei Stunden fanden sich einige Bretter, die gut für Werther aussahen. Die ersten Punkte zeigten dann aber schon in die andere Richtung. Mesud Mujanovic bot in eher unklarer, wohl eher etwas ungünstiger Stellung Remis an und war froh, dass sein Gegner darauf einging. Am Spitzenbrett kam Rüdiger Kraetzer schon am Ende der Eröffnung unter Druck und musste zusehen, wie sein Gegner mit einem Turm auf seiner zweiten Reihe einstieg; es folgten noch ein paar Züge, die allerdings die Niederlage nur noch herauszögerten. Dann kippte die Partie von Reihard Milsmann, der nach dem königsindischen Angriff seiner Gegnerin zwei Bauern im Zentrum stehen hatte, die urplötzlich zu Angriffsobjekten wurden. Am Ende der Aktion fehlten dem Wertheraner Bauer und Qualität. Er versuchte es noch mit ein paar taktischen Finessen, musste aber ebenfalls bald einsehen, dass nichts mehr zu machen war. Inzwischen besserten sich die Aussichten: Michael Henkemeier hatte schon aus der Eröffnung heraus das verhaltene Spiel seines Gegners ausgenutzt und einen Angriff am Königsflügel gestartet, der letztlich durchschlug und auch die beiden Ersatzspieler sahen gut aus. Eckhard Bohlmann war am achten Brett in einem Endspiel Läufer gegen Springer bei ziemlich verschachtelter Bauerstellung angekommen; zwar hatte er die bessere Figur, doch war die ganze Situation stark remisverdächtig. Sein Angebot schlug der Gütersloher allerdings aus und spielte optimistisch weiter um geradewegs in ein verlorenes Bauernendspiel zu rennen. Kurze Zeit später hatte sich die Situation aber wieder geändert, da zwei Wertheraner Freibauern zu weit nach vorn gelaufen waren und als der Gütersloher seinen letzten Hebel ansetzte, war das Spiel dann plötzlich doch noch verloren. Danach ging auch die Partie am fünften Brett verloren, in der Reinhard Geisler nach erfolgreicher Eröffnung unerwartet einen Bauern einstellte und kurz danach noch eine Figur abgab; auch hier halfen taktische Tricks nicht mehr. Zur Ergebniskosmetik steuerten dann Malte Prochnow einen halben und Volker Meise einen ganzen Punkt bei. Beide hatten ihre Gegner von Anfang an gut im Griff. Malte kam mit der leicht unorthodoxen Eröffnung seines Gegners gut zurecht und hatte positionelle Vorteile, die er aber letztlich nicht effektiv genug verwerten konnte, so dass er das Remisangebot seines Gegners annahm. Demgegenüber nutzte Volker im Mittelspiel die taktischen Schwächen seiner Gegnerin konsequent aus, um seinen Materialvorteil immer weiter auszubauen. Um die erste Zeitkontrolle gab seine Gegnerin den aussichtslosen Kampf auf.

Zur Winterpause befindet sich die zweite auf dem geteilten 6.-7. Platz und damit auf einem guten Weg zum Saisonziel Klassenerhalt.
Mehr unter: http://http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2151/tabelle/
hm

03.12.17   SK Werther I - Gütersloher SV I 2,5 : 5,5
Eine verdiente Niederlage setzte es am vierten Spieltag der Regionalliga gegen den Favoriten aus Gütersloh. Damit ist klar, dass es für die Erste für den Rest der Saison nur noch darum geht, eine gute Figur zu machen, schönes Schach zu spielen und nicht zu vergessen, dass man noch ein paar Mannschaftspunkte braucht, um nicht abzusteigen.

Nach ungenauer Eröffnungsbehandlung fand sich Karl bereits im zehnten Zug vor die Wahl gestellt, in einer leicht nachteiligen Stellung weiterzukämpfen oder das Remisangebot seines Gegners anzunehmen; er entschied sich für die zweite Möglichkeit. Schon bald darauf gab es aus Wertheraner Sicht den einzigen echten Lichtblick des Tages: Marko hatte die Gelegenheit, ein thematisches Springeropfer auf d5 zu bringen und dadurch den schwarzen König in der mitte des Brettes festzuhalten. Es war schön anzusehen, wie er den Druck immer weiter steigerte, bis dem Gütersloher nichts mehr einfiel.
Dann passierte lange nichts, bis Jonas eine bereits lange verlorengeglaubte Partie noch durch einen Trick in der Zeitnot seines Gegenübers aus dem Feuer riss und durch eine unparierbare Mattdrohung sogar noch gewann.

Das war es dann aber auch schon. Nur kurz währte die Hoffnung, dass es mehr werden würde gegen die starken Gäste. Mario hatte zwischenzeitlich Gewinnchancen, und auch Marius sowie die Ersatzleute Michael und Hacker (die für Jan und Markus eingesprungen waren) standen gar nicht so übel. Lediglich Ekki geriet bereits im frühen Mittelspiel unter die Räder und zog die Partie nur noch ein wenig in die Länge, ohne am Ausgang etwas ändern zu können. Hacker und Michael mussten schließlich auch gratulieren.

Leider fand Mario in guter Stellung nicht die entscheidende Fortsetzung, unterschätzte die Kontermöglichkeiten seines Gegners und verlor zwei Bauern, sodass das Endspiel aufgabereif war. Auch Marius war nach langem Kampf und zäher Gegenwehr in einem Leichtfigurenendspiel mit einem Wenigerbauern zu der Aufassung gelangt, dass weiterer Widerstand zwecklos sei, wobei sich in der Analyse herausstellte, dass es doch für Kapitza ziemlich schwierig gewesen wäre, das Ding wirklich zu gewinnen. Da der Kampf jedoch ohnehin verloren war, tat das auch nicht mehr so sehr weh.

Im Januar geht es nach Soest, wo es wahrscheinlich nicht so leicht werden wird wie im letzten Jahr: Gerne erinnern wir uns an das feine 8:0 damals.
Mehr unter: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2017/2153/runde/4/
karl

26.11.17   OWL-Blitzen: Werther ist Mannschaftsmeister, Jonas Einzelmei
Erfolgreich gestaltete der SK das Blitzevent in Bad Salzuflen. Am späten Vormittag fanden sich zehn Mannschaften aus OWL ein, um ihren Meister zu bestimmen (zwei Mannschaften hatten abgesagt). Leider fehlten die Gütersloher als Spitzenverein der Regionalliga sowie mit Bielefeld und Lippstadt zwei der vier Aushängeschilder des Verbandes auf NRW-Ebene. Somit fiel die Rolle des Favoriten den Schachfreunden aus Lieme zu, aber schon an zwei waren Jonas, Markus, Karl und Mario gesetzt. Die Qualifikation war das klare Ziel -- dazu muss man mindestens Dritter sein --, und wenn es gut lief, wollte man auch gerne Erster werden.
Dieses Ziel schien zunächst gefährdet, denn obschon die unteren drei Bretter anfangs ordentlich punktete, liess überraschenderweise Jonas viel liegen, und das gegen Mannschaften, die eher in der unteren Hälfte der Tabelle zu erwarten waren. Unser Spitzenspieler steigerte sich
jedoch rechtzeitig und konnte gegen die starken Konkurrenten, die alle am Ende kamen, ausnahmslos gewinnen. Im der drittletzten Runde kam es zum Spitzentreffen mit Lieme, dass mit 3:1 gewonnen werden konnte. So blieb das 2:2 in der Schlussrunde gegen Bünde der einzige abgegebene Mannschaftspunkt und Werther war Meister vor Lieme und Bünde. Jonas und Mario hatten mit 6/9 ein solides Ergebnis, Karl war mit 7,5/9 Bester am dritten Brett und Markus holte sogar 8/9, wurde jedoch vom Liemer Spieler Essing in der Brettwertung überflügelt, der sogar 8,5/9 schaffte.

Die direkt im Anschluss ausgetragene Einzelmeisterschaft litt etwas unter dem nicht ganz gelungenen Modus. War es früher so gewesen, dass man sich früher spontan anmelden konnte, musste dieses Mal eine Voranmeldung per Mail stattfinden, was sicher einige potentielle Spieler von der Teilnahme abhielt. Zudem war die Zahl ohnehin auf 24 Teilnehmer begrenzt, was überrascht, denn kurz zuvor hatten ja bereits vierzig
Spieler im selben Raum gespielt, und zur Not hätten dort auch doppelt so viele reingepasst. Zudem erschien ein vorangemeldeter Teilnehmer nicht rechtzeitig, und so dachte sich Michael, der extra angereist war, doch vielleicht den nun freien Platz einnehmen zu können. Durfte er aber nicht: In den ersten beiden Runden gewannen die jeweiligen Gegner kampflos, dann tauchte der Vermisste doch noch auf und stieg in der dritten Runde ein.

Sportlich gesehen lief es für Karl in seiner Vorrunde desaströs, für Markus und Mario ganz ordentlich, doch leider verpassten sie beide
knapp die Qualifikation für das Finale, das aus nur sechs Teilnehmern bestand. Jonas war natürlich dabei und setzte sich trotz eines Turmeinstellers in einer der fünf Partien letztlich im Stichkampf um den Titel durch durch. Herzlichen Glückwunsch!

Ein Abschlussbemerkung zum Modus der Einzelmeisterschaft: Wenn man die Einzelmeisterschaft schon extra direkt nach der Mannschaftsmeisterschaft stattfinden läßt, um Teilnehmer zu locken, ist eine Begrenzung der Teilnehmerzahl auf eine geringere Zahl, als platzmäßig möglich wäre, widersinnig. Man sollte doch froh sein um jede/n, der/die mitmachen möchte! Und ein Finale mit sechs Leuten scheint mir auch verkehrt zu sein, denn eine verlorene Partie spielt bei so wenigen Runden eine viel zu große Rolle. Hoffentlich wird das beim nächsten Mal wieder anders sein!
karl

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